22.08.2010 22:04:37

Sonntag, 22.08.2010

Am heutigen Sonntag hieß es im Dorf der 1000 Fragen Abschied nehmen.
Abschied nehmen von den vielen neu gewonnenen Freunden und  unseren lieb gewonnenen Gästen.
Um 8.30Uhr starteten wir unseren Tag mit einer Morgenrunde. Wir überreichten jedem unserer Gäste ein „Total Schaf“ T-Shirt, welche direkt von Ihnen angezogen wurden.
Anschließend wurde zum letzten Mal das Lagerlied „Wir sagen Hallo am Hallo“ gesungen.
Nach einem gelungenen Gruppen-Foto-Shooting  wurde gefrühstückt.
Frisch gestärkt konnten wir uns erfolgreich an den Abbau der Zelte begeben.
Da wir ein wirklich gutes  Team waren und sind, waren die Zelte schnell eingerollt und das Material ordentlich verpackt.
So konnten sich, nach einer ordentlichen Lagersäuberung, alle Stämme auf den Weg nach Hause machen.

Samstag, 21.08.2010

Der  Vormittag stand ganz im Zeichen der Präsentation der in den Workshops erlernten Fähigkeiten.
An der Hauptbühne konnten die Tanz- und Theaterfähigkeiten sowie viele weitere Highlights bestaunt werden.
Während sich alle an der Bühne amüsierten, nutzten einige fleißige Helfer die Gelegenheit und bauten die großartige Arena Jurte ab. Der gesamte Abbau verlief ohne Komplikationen obwohl einige Abbauarbeiten in schwindelerregender Höhe verliefen.
Zum Mittag servierte uns der Küchenchef „Hot Dogs“ um uns für die weiteren Abbau- und Räumarbeiten zu stärken ;-)
Am Abend fand die Lager-Abschluss-Party statt. Mit einer gratis Wassereis Ration machten wir uns also auf den Weg zur Hauptbühne. Dort wurden als erstes noch ein  paar Dankes- und Abschluss Reden gehalten. Anschließend spielte die Band „Do not feed“. Nach einigen Bilder Impressionen des Lagers wurde gemeinsam „Nehmt Abschied Brüder“ gesungen und der klare Sternenhimmel beobachtet. Als kleines Andenken an das Lager bekam jeder Teilnehmer von seinem Kumpel einen Leuchtstern.  Dieser soll uns immer daran erinnern, dass wir auch in tiefster Dunkelheit nicht alleine sind.
Zusammenfassend ein sehr gelungener Abend!

Freitag, 20.08.2010

Am Vormittag standen wie schon am Vortag die gewohnten Workshops an.
Somit machten sich alle Teilnehmer pünktlich um 10Uhr auf den Weg zu Ihrem Workshop Ort. Und das diesmal ganz ohne Regenjacke ;-)
Am  Abend fand ein Campfire Abend innerhalb des Dorfes statt.
Es wurde viel gesungen, es gab Stockbrot und unser Kumpel Anton brachte auch noch Marshmallows mit! Die Zaubershow zum Ende des Abends war ein weiteres tolles Ereignis an diesem Abend.

Donnerstag, 19.08.2010

Heute ist der erste Workshop Tag!
Jeder Teilnehmer hatte sich bereits am Montag für einen Wunschworkshop eingetragen. Leider konnte jedoch nicht jeder Wunsch erfüllt werden. Dennoch war für jeden ein Platz in einem Workshop gefunden.
Einige konnten zum „Slackline“ Workshop in den Landschaftspark nach Duisburg , andere wiederum konnten beim „Krach dancing“ ihre tänzerischen Talente unter Beweis stellen.
Auch „Lagerzeitung“, „Nistkästen“, „Bio Bukes“, „Klettern“, „Seven Garden“ und „Friedenslicht“ waren in unserem Dorf beliebte Workshops.
Da die Workshops jedoch zeitig anfingen mussten wir uns ziemlich beeilen um pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt zu kommen.
Am Abend konnten die Stämme des Dorfes den Abend allein gestalten.

On Thursday we joined the workshop groups. Some of us joined the“seven garden“ group, others „keep cool“ and the rest joined the „krach dancing“


Mittwoch, 18.08.2010
Dritter Tagesausflug / Hike Tag

Hier einige Berichte aus den Gruppen zu den Tagesausflügen /Hikes

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg, wird steinig und lang…
Von Miriam und Ronja aus Don Bosco
Tag 3:

Nach dem Erwachen trafen alle Pfadfinder zwar etwas müde, aber doch glücklich und gut gelaunt am Frühstückstisch ein. Sie unterhielten sich über die Ereignisse der letzten Tage und räumten den Frühstückstisch ab.
Als die 12 jährige Ronja den Balkon betrat, entdeckte sie auf einer Boje vor dem Fenster einen der seltenen Kormorane und holte sich Oma Püttmanns Fernglas zur Hilfe.
Nachdem einmal alle durch das Fernglas geschaut hatten, ging der Rückweg los! An diesem Tag musste Don Bosco einiges schaffen, da in den letzten Tagen „erst“ 17km zusammen gekommen waren. Gewandert wurde zuerst um den Baldeneysee und von dort aus nach Essen Werden zum Markt. Dort wurde gerastet. Es gab Döner und wer das nicht mochte bekam eine Pommestasche. Mit dem Zug ging es zum Essener Hbf. , wo wir beim Aussteigen bereits nass wurden.
Der Stamm Don Bosco hat den Regen mitgebracht! Na toll!
Spaß gemacht hat es aber trotzdem!
 
On Wednesday we went to he football stad and it was so amazing!

Klettern am Seaside Beach
Von Simon und Joe aus Thomas Morus

Bei unserem dritten Tagesausflug am Mittwoch gingen wir am Seaside Beach am Baldeney-See klettern.
Die Anreise war ein großes Problem, da wir an der falschen Bushaltestelle ausgestiegen sind und deshalb mit 48min. Verspätung , kurz vor der nächsten Gruppe, eintrafen.
Das Klettern hat trotzdem allen viel Spaß gemacht, obwohl es teilweise zum Stau auf den Hochseilbahnen kam, da andauernd Stämme von der Angst überwältigt wurden.

Dritter Ausflugstag: - Ziel: Bergbaumuseum Bochum
von Tom aus St. Bonifatius

Wir machten uns wieder auf, dieselbe Route wie gestern zu nehmen und erreichten das Museum sogar mal wieder im Trockenen. Wir erkundeten den alten Bergbaustollen, erklommen die Aussichtsplattform auf dem Förderturm und gingen durch das eigentliche Museum. Gerade der Förderturm war super, die Aussicht war einmalig und die Sicht reichte bis nach Gelsenkirchen mit seiner Arena, die als weiße Scheibe am Horizont leuchtete. Das Museum war interessant, aber auch sehr verzweigt und unübersichtlich. Auch nach Stunden war sich niemand sicher, wirklich alles gesehen zu haben. Wir machten noch einen kurzen Rundgang durch Bochums Innenstadt und traten den Rückweg an. Sobald wir in Essen ankamen, fing es natürlich wieder an zu regnen. Schön lang und ergiebig. War ja klar! Mistwetter!

Dienstag, 17.08.2010
Zweiter Tagesausflug / Hike Tag

Hier einige Berichte aus den Gruppen zu den Tagesausflügen /Hikes

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg, wird steinig und lang…
Von Miriam und Ronja aus Don Bosco
Tag 2:
Nach einer gewitterreichen Nacht gab es ein gemütliches Frühstück. Während abgespült wurde, versuchten die Leiter einen Campingplatz zu finden, der in der Nacht noch nicht überschwämmt worden war. Da sie keinen fanden wurde kurzerhand beschlossen zu der Verwandten einer Leiterin zu fahren, die in Besitz eines Hauses an der Ruhr ist. Nachdem die Schlafplätze festgelegt wurden, machten wir einen Spaziergang an der Ruhr entlang. Bei der Rückkehr wurden wir von Oma Püttmann empfangen, die für alle Pizza bestellt hatte und so schliefen alle eine ruhige Nacht. Vorher jedoch wurde die Tagessiegerin des 2. Tages (Miriam (13)) gekürt. Die Pfadfinder unterhielten sich in dieser Nacht noch lange, da die Leiter angekündigt hatten, ein Babyfon zur Kontrolle zu verstecken, und überlegten, wo es sein könnte bzw. ob es überhaupt existiert.

Zweiter Ausflugstag: - Ziel: Planetarium Bochum
von Tom aus St. Bonifatius

Wir starteten noch im trockenen Wetter nach Bochum. Die Fahrt verlief ohne große Probleme. Aber in Bochum regnete es den ganzen lieben Tag. Im Planetarium hieß es erst mal warten und nochmals warten. Dann kam die Show! In diesem herrlich weichen Sesseln den Ausblick ins Universum genießen. Jetzt wäre ein Nickerchen nett, aber die Bilder waren natürlich viiieeellll fesselnder... Auf dem Rückweg hatten wir noch ein paar Probleme mit einem Schaffner, der nichts von Armbändern wusste, genauso wenig, wie seine Zentrale und uns dann kurzerhand ein Strafmandat über 40€ verpasste. Die Sache klärte sich aber kurz darauf und so war wieder alles in Butter.

Montag, 16.08.2010

Montag, 16.08.2010

Erster Tagesausflug / Hike Tag

Hier einige Berichte aus den Gruppen zu den Tagesausflügen /Hikes

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg, wird steinig und lang…
Von Miriam und Ronja aus Don Bosco
Tag 1:
Es ist Montagmorgen 11.55Uhr:
Allgemeine Müdigkeit liegt noch in der Luft, während ein paar Kinder vom Stamm Don Bosco noch ein letztes Mal ihren (Hike) Rucksack überprüfen. In wenigen Minuten begibt sich der Stamm Don Bosco auf einen dreitägigen Hike nach Haltern am See.
12Uhr. Es geht los! Das erste Ziel ist der Essener Hbf. Mit dem Zug geht es dann nach Hattingen. In wenigen Stunden werden die Pfadfinder von Don Bosco ihr Tagesziel, das Kloster von Stiepel, erreichen. Von Hattingen aus laufen sie in Richtung Ruhr, an dessen Ufern die erste Pause abgehalten wird. Der Stamm überquerte die Ruhr um dort seinen Weg fortzusetzen. Gegen 18Uhr erreichten sie das Kloster durchnässt vom inzwischen eingetretenen Regen und ließen sich im Pfarrsaal nieder. Nachdem alle verschnauft hatten gab es dann endlich Essen. Nach dem Essen gab es noch eine Überraschung: Kumpel Anton besuchte Don Bosco und brachte Eis vorbei. Während die Kinder das Eis genossen, krönten die Leiter den Tagessieger dieses Hiketages: Manuel (10). Er erhielt eine Tüte M&Ms. Danach gingen alle schlafen.

Erster Ausflugstag: - Ziel: Nordsternpark, Gelsenkirchen
von Tom aus St. Bonifatius

Nach dem total verregneten Sonntag war der total verhangene, aber trockene Montag eine Wohltat. Nach stressfreier Anreise ging es in den Nordsternpark. Wir drehten einmal eine große Runde durch den Park, schauten uns neben den Resten der Kohlenförderungsanlage das gerade anwesende laufende Haus an. Dieses wurde von amerikanischen Studenten entwickelt und bringt es auf unglaubliche 6 Meter in der Stunde. Als wir da waren, ging allerdings gar nichts.Da gab es ein Problem in der Hydraulik. Schade eigentlich. Das Ding hatte sogar einen eigenen Dachgarten. Wir bestaunten die teils sehr komischen Graffiti entlang des Kanals und beendeten unseren Besuch mit einer gepflegten Runde Fußball auf einer der leicht nassen Wiesen. Alles in allem hatten wir uns ein wenig mehr vom Park versprochen, aber das was wir sahen, reichte trotzdem....

Ein Bericht von Ann-Jacqueline (14) aus dem Stamm Exodus
Am Montag war dann der große Tag für alle, die auf den Hike gehen, aber auch die anderen gingen auf Tagesausflüge. Wir, der Stamm Exodus, gingen ins Phänomenia (Essen). Das Phänomenia ist ein Erfahrungsfeld auf dem man seine Sinne erkunden kann. Dies konnte man zum Beispiel mit einer Klangschale tun. Dieser Ausflug war ein voller Erfolg und jeder ging mit ein wenig mehr Wissen über seine Sinne von dannen.


Sonntag, 15.08.2010
Heute ist der erste Tag nach dem „pfadfinder.treffen“. Als erstes ist mal ein gemütliches spätes Frühstück angesagt.
Anschließend wurden die abreisenden Staffs (Kathrin und Fabian sowie Sandra und Lulli) verabschiedet. Ebenso reisten alle Stämme der ersten Woche mit Ausnahme von Don Bosco ab.
Der Sonntag war also ein Tag des Aufbruchs und der Räumarbeiten.

On Sunday we said goodbye to the leaving groups and that was very sad.


Samstag, 14.08.2010
Heute ist der große Tag! Das „pfadfinder.treffen“ findet statt. Alle sind bereits gespannt, was wohl geschehen wird und welches Programm geplant ist!
Der Vormittag ist ganz dem Stufenprogramm und der Auftaktveranstaltung gewidmet. Nach einer kurzen Pause konnte sich jeder Bezirk durch verschiedene „Stände“ und Spiele präsentieren.
Das Dorf der 1000 Fragen bot folgende Angebote an:
Original S04 Torwandschießen, ein Fotoshooting mit dem Gelsenkirchener „Total Schaf“ Schaf und ein Laserlabyrinth durch die Gelsenkirchener Stämme.

Auch die anderen Bezirke hatten einiges zu bieten!
Hier ein paar Berichte zu den verschiedenen Programmpunkten aus den Stämmen!

Ein Bericht von Ann-Jacqueline (14) aus dem Stamm Exodus
Nächster Tag, alles ist ausgepackt und jeder hat sich schon ein wenig an den anderen gewöhnt. Heute ein großes und buntes Programm mit den Kumpels (den Ansprechpartnern jedes Dorfes) und jeder Menge Spaß. Innerhalb der Stufen war ein sehr kreatives und sehr liebevoll gestaltetes Programm.
Bei den Wölflingen ging es um die Rettung des Gehirnes Ihres Maskotchens Wolfi! Auf spielerische Art musste die einzelne Bruchstücke seines Gedächtnisses wiedererlangen. Dies geschah durch Spiele, wie Fußball spielen mit Brillen, durch die man nur zur Seite sehen konnte.
Die Juffis hingegen wurden in einzelne Gruppen unterteilt in denen sie in Wettkämpfen, wie Fußball spielen auf einer Plane voller Shampoo um Bälle kämpften.
Pfadis mussten kreativ sein. In verschiedenen Zelten mussten die Buchstaben „W A G E S“ und drei Ausrufezeichen verziert werden. Mit allen zusammen wurder der Satz „WAG ES !!! „ erstellt, der dann später auf dem Gelände aufgestellt wurde. Es gab dann ca. 2 Stunden Zeit um sich in den verschiedenen Angeboten der Bezirke zu widmen, die auf dem Gelände des Sportplatzes „Am Hallo“ angeboten wurden. Nach Ablauf dieser Zeit wurde ein Gottesdienst unter freiem Himmel zusammen gefeiert, wonach dann auch zusammen zu Abend gegessen wurde. Anschließend wurden alle Anwesenden von der Band „Teilzeit“ gerockt, die viele bekannte Lieder coverten. Für jeden war etwas dabei. Der letzte Song, ein sehr langsames Lied, stieg ein Feuerwerk in die Luft und alle haben in den Himmel geschaut! Ein wunderbares, großes, schönes Feuerwerk zierte den Himmel über den Teilnehmern. Ein gelungener Abschluss eines tollen Tages!

On Saturday we joined the scout meeting ant that was very interesting because we met new people and saw new cultures.

Pfadfinder.Treffen: Ein Bericht von Simon und Joe aus Thomas Morus
Schon früh am morgen machten wir uns auf den Weg zum Sportplatz um uns dort mit den anderen Stämmen zu treffen. Nach einigen Reden und Worten des Willkommenheißens u.a. von Essens Oberbürgermeister und dem Erzbischof ging es zum Programm in den Stufen. Dieses erwies sich für die meisten allerdings leider als eine Enttäuschung. Nach einer kurzen Runde „1, 2 oder 3 und dem Aufschreiben einiger unserer Wünsche war es auch schon wieder vorbei. Am Nachmittag hat sich jeder Bezirk mit diversen Aktionen (z.B. Torwandschießen) vorgestellt. Darauf folgte die Messe, geleitet vom Erzbischof, wo immernoch viele Tagesgäste anwesend waren. Das unbestreitbare Highlight des gesamten Tages folgte darauf mit dem Auftritt der Band „Teilzeit“, rund um ihren Bassisten Meinrad Rupieper. Nicht nur die einheimischen Massen gingen begeistert mit, auch die ausländischen Gäste rasteten völlig aus.


Freitag, 13.08.2010
Neue Gesichter im Dorf der 1000 Fragen
Woher kommen die Ganzen Pfadfinder, ist eine der 1000 Fragen. Heute platzt das Lager und unser Dorf fast aus allen Nähten. Mit den Pfadfindern der Stämme Exodus, Thomas Morus (beide aus Gelsenkirchen) und St. Bonifatius aus Dorsten wächst unser Dorf um mehr als 80 Leute an. Da kommt selbst die für ca. 200 Leute ausgelegte Arenajurte fast an ihre Grenzen. Nachdem alle Teilnehmer gut angekommen sind, findet eine gemischte Spielerunde auf dem Platz statt, die in einer gemeinsamen Abendrunde mit anschließendem Lagerfeuer endet.

Ein Bericht von Ann-Jacqueline (14) aus dem Stamm Exodus
Freitag, der 13.08.2010, das Wetter ist ganz angenehm. Ein paar Wolken treiben am Himmel. Stadtgarten Gelsenkirchen, mittendrin die Pfadis und Wölflinge des Stammes Exodus. Singend, tanzend und laut lachend wandern sie zum 7km entfernten Lagerplatz in Essen. Bei der Ankunft: Regen! Aber keinesfalls schlechte Stimmung! Viele sehen sich nach langer Zeit wieder, alle sind glücklich, eine wunderschöne Szenerie. Was für eine glückliche Zusammenkunft!


Donnerstag, 12.08.2010
Ausgeschlafen zur Kirmes
Heute ist ausschlafen angesagt. Für die von den Tagesausflügen und Hikes erschöpften Kinder und Leiter gibt es Frühstück bis 10.30Uhr. Ein Luxus, den man sich auch im Lager hin und wieder gönnen sollte. Nach dem gemütlichen Vormittag geht es ins Dorfprogramm. Hier werden verschiedene Spiele für die Kinder angeboten. An einer Station veranstalten die Pfadfinder aus Palästina einen kleinen Wettkampf mit verschiedenen Geschicklichkeits- und Schnelligkeitsspielen und einer Menge Wasser.
Am Abend fand die lang ersehnte „ruhrjamb.kirmes“ statt. Alle 6 Dörfer bereiten hierfür einige Stände vor. Vor Spannung, Spiel und Spaß bishin zu internationalen kulinarischen Genüssen ist alles dabei! Das_total_schafe_Dorf der 1000 Fragen fährt hierzu neben einem Schaftaxi (Tandem) auch eine riesige Hüpfburg auf!



Mittwoch, 11.8.10
Tagesausflug von Oscar A. Romero:
Chaostheorie für Anfänger
Was benötigt man für eine wissenschaftliche Studie zum Thema Chaos?
Der Stamm Oscar A. Romero aus Gelsenkirchen ist der Meinung elf examinierte Absolventen der Wö- und Juffi-Uni sind ausreichend. Begleitet von ihren vier wissenschaftlichen Assistenten begaben sie sich zum mathematischen Mittelpunkt des Universums auch bekannt unter der Formel: BOT = Tetra x E²der.
Dort angelangt wurde eine Versuchsreihe gestartet, bei der das beliebte Chaosspiel gespielt wurde. Einhundert auf dem Tetraeder versteckte Fragen forderten von den Wissenschaftlern geistiges und körperliches Geschick ab, um Antworten auf das Chaos zu bekommen.
Nach etlichen Treppenstufen und noch mehr richtig gelösten Rätseln wurden die so gewonnenen Daten in den Großrechner zur Auswertung eingegeben. Da dieser aber gleichzeitig nach Rezepten für das Abendessen im Camp googelte, dauerte die Auswertung länger. So beschlossen die Wissenschaftler erst einmal Mittach zu machen. Bei lekka Büttercken, Markenjoghurt und einer tollen Aussicht aufs Ruhrgebiet bemerkten sie, dass es nicht immer wissenschaftliche Hilfsmittel braucht, um Naturgesetze zu entdecken:
Spaß x Freundschaft + Tradition = Pfadfinder
 
P.S. Der Rechner rechnet immer noch…
 
Domme und ipp von Oscar A. Romero


11.08.2010 10:57:03
Dienstag, 10.08.2010:
Tagesausflug des Stammes Martin Luther King
von Sebastian Stachorra
"Kommando Schnittlauch!" - alles setzt sich hin und strampelt mit den Beinen. Lachen. Dann wieder aufstehen und weitergehen. Nichts ist passiert. Die Bahn kommt und wir erinnern uns an die Eröffnung - Vulkan! Alle bilden einen Kreis, aus dem die "Lava" ausbrechen muss.
Am Grugapark in Essen - unserem heutigen Ziel - angekommen, ziehen wir erst mal die Schuhe aus. Die Sonne scheint, es ist angenehm warm und um uns rum blühen Bäume und Pflanzen. Auf einer großen Wiese werden Bälle ausgepackt und Schweinchen oder Federball gespielt.
Apropos Klischee: "Eisgekühlter Bommerlunder..." wird angesummt, beim "Schinken" schreien alle (unabgesprochen) und es gibt verwirrte Blicke!
Im Tropenhaus sehen wir allerhand schöne Pflanzen und freilaufende Wachteln, es gibt einen Bonsaigarten und ein Kakteenhaus.
Auf dem Rückweg machen wir uns erst gar nicht die Mühe, die Schuhe wieder anzuziehen und laufen eben barfuß nach Hause!

Daytrip to Wetter
On Tuesday we went to Wetter and we participated in the climbing programme. It was a good way to make sports after two days of sitting because of the rain.

Tagesausflug des Stammes Weiße Rose von Marcel
Am 10.08.2010 sind die Juffi-Jungs und Juffi-Mädchen zum Aquapark in Oberhausen gefahren. Der Tag war für die Juffis mittelmäßig, da einige die Rutsche oder das Springen langweilig fanden. Der Tag an sich war eher sehr gut und anstrengend und lustig.

Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4

Tagesausflug von Oscar A.Romero:

Klettern für den Weltfrieden

Wie Tarzan schwangen sich Wös und Juffis vom Stamm Oscar Annulfo Romero und Pfadfinder aus Palästina am Dienstag im Hochseilklettergarten in Wetter von Baum zu Baum. Insgesamt 25 Jugendliche und Leiter, die mit dem Hochgeschwindigkeitszug einer privaten Bahngesellschaft anreisten, machten Parcours wie den „Mont Blanc“ oder den „K2“ unsicher.

Natürlich durfte eine zünftige Brotzeit nicht fehlen, damit die fleißigen Kletterer bei Kräften blieben. Ohne nennenswerte Verluste kehrten die erschöpften Bergleute nach einer beschwerlichen Heimreise in die Almhütte „Am Hallo“ wieder ein.

 

Domme und ipp von Oscar A. Romero

 



11.08.2010 10:48:08
Montag, 09.08.2010:
Tagesausflug des Stammes Martin Luther King
von Sebastian Stachorra
Eine gute Angewohnheit bei uns im Stamm ist die Massagekette. Es ist zwar immer schön, aber heute etwas ganz Besonderes, denn wir sitzen nicht wie sonst in einer Morgenrunde oder am Feuer, sondern nur wenige Meter unterm Mond.
Hier im Gasometer in Oberhausen ist es dunkel; Licht spenden nur die Lampen der Exponate und der Notausgänge. Da wir aber auf den Treppen vor dem gläsernen Aufzug sitzen, der die 117 Meter zum Dach überwindet, ist es noch etwas dunkler als unten.
Die Ausstellung "Sternstunden; Wunder des Sonnensystems" zeigt auf zwei Etagen unser eigenes Sonnensystem, erzählt aber auch viel von der Geschichte der Astronomie (z.B. vom Griechen Atlas, von dem es ein Bild seiner überlebensgroßen Statur gibt; er trägt dort das ganze Universum auf seinem Rücken). Und über all dem hängt inmitten des riesigen Freiraums der größte Mond auf Erden, den man von der dritten Etage - einer Plattform und den Stufen vom Aufzug - aus sehen kann.
"Der wirkt ja eher wie eine Scheibe", sagt jemand und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich das auch vielleicht glauben.
Wenig später gehen wir zum nahe gelegenen Kaisergarten. Dort gibt es Spielplätze und verschiedene Tiere, wie zum Beispiel Sumpfbiber, Ziegen oder auch vom Aussterben bedrohte Tiere wie den Lynx Lynx, eine Art der Luchse.
Hier erkennt man uns auch als Pfadfinder: "Ihr seid doch die vom Hallo". Genau! Der Kaisergarten gefällt und wir finden es toll, das dieses Angebot umsonst ist. So etwas gibt es nur noch selten.
Mit Zug und Bus geht es dann wieder zum Platz zurück, wo wir zufrieden und um einige Erfahrungen reicher auch wie geplant ankommen.

Daytrip to Oberhausen
We went to Oberhausen to a swimming pool for two hours, then we went shopping. We returned back to the camp, had our dinner and then joined the campfire. We had the chance to meet new people like the group of Oscar A. Romero.

Tagesausflug des Stammes Weiße Rose von Marcel
Am Montag, den 09.08.2010 hat der Stann Weiße Rose den Grugapark in Essen besucht. Die Mitglieder des Stammes sind um 14:00 Uhr losgefahren und waren die ersten, die sich zu einem der Tagesausflüge losgemacht haben. Der Stamm Weiße Rose ist ungefähr um 18:45 Uhr wieder da.


09.08.2010 21:59:45
8. August 2010 - Regenprobe & Feuertaufe
Der erste Blick aus dem Zelt - es regnet und zwar nicht zu wenig. Trotzdem findet das Stufenproramm regen Anklang und begeistert Teilnehmer von Wölflingen bis Rover. Zu einem Sonntag im Pfadfinderlager gehört auch eine Messe. Diese findet am Abend für alle Teilnehmer des Ruhrjamb mehrsprachig auf der großen Bühne statt. Danach geht es in die Dörfer zur gemütlichen Runde am Lagerfeuer. Kurz verzögert wird diese jedoch durch einen musikalischen, überwiegend den jeweiligen Fußballclub betreffenden, Singwettstreit zwischen unserem Dorf und den Nachbarn aus Duisburg - welcher eindeutig zu unseren Gunsten ausfällt.

Sunday is a blessed day so we joined the Holy Mass, after that we had some interesting workshops and programs. As the previous night we joined the campfire.

7. August 2010 - schafer Besuch
Am Vormittag findet die große Eröffnungsveranstaltung des Ruhrjamb statt. Fast 700 Teilnehmer feiern gemeinsam das Lager und sich selbst. Danach erleben die Bewohner unseres Dorfes ihr wolliges Wunder. Der an der Arenajurte aufgebaute Zaun bekommt seine Bewohner. Zwei deutsche schwarzköpfige Fleischschafe die uns freundlicher Weise vom Gelsenkirchener Hof Holz ausgeliehen wurden, nehmen ebenfalls zwei Wochen an unserem Lagerleben teil. 
Am Nachmittag nutzen die Teilnehmer die Möglichkeit, den Lagerplatz und die Umgebung zu erkunden. Auch unsere palästinensischen Gäste waren unterwegs und zeigen sich von der Aussicht von der Zeche Zollverein begeistert. 
Das Dorf der 1000 Fragen bzw. das schafe Dorf  ruft selbst über die Grenzen des Lagerplatzes großes Interesse hervor. Am frühen Abend schaltet der WDR gleich zweimal live (http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2010/08/07/lokalzeit_ruhr.xml?offset=1026&autoPlay=true) auf unseren Dorfplatz und in unsere Arenajurte.
Am Abend findet ein großes Campfire statt bei dem jeder Stamm einen kleinen Programmbeitrag leistet. Zu den bekannten Pfadfinderspielen gesellen sich auch neue Töne. Die Pfadfinder aus Palästina haben mit ihrer arabischen Musik mit Trommel und Dudelsack das Arenajurtendach fast zum Abheben gebracht.

It was the official first day of the camp. So we participated in the opening ceremony and it was a good day to begin with.

6. August 2010 - Gedöns & Anreisetag
Das letzte Mal aufwachen ohne das viele hundert Pfadfinder den Platz bewohnen - auch schön! 
Nun ist es an der Zeit klar Schiff zu machen und alles für die Anreise der Teilnehmer vorzubereiten. Um ca. 13 Uhr geht es auch schon los. Als erste Gruppe kommen die Pfadfinder aus Weiße Rose mit ungefähr 30 Teilnehmern an. Kurz danach kommt auch unser lang ersehnter Besuch an. Ein gut gelaunter und fröhlicher Trupp von zehn Pfadfindern aus Palästina hat sich mitten in der Nacht auf den langen Weg nach Essen gemacht um mit uns gemeinsam das Ruhrjamb zu verbringen. Am frühend Abend kommt mit den Pfadfindern des Stammes Elisabeth von Thüringen der letzte Trupp in unserem Dorf an. Somit ist unser Dorf mit 121 Teilnehmern nun komplett.

The story began on friday 6/8/2010 when the plane took off from Palestine to Germany. It was a tiring travel but we enjoyed it specially when we arrived to the camp. We are ten persons, four girls and six boys, joining the ruhr.jamb as the catholic palestiniane group. First of all we built our tents with a help from German leaders and of course after the long travel we had to take a rest. At the bight we were excited to join the campfire.

5. August 2010 - Deckel drauf
Die letzten Querverstrebungen werden in die Holzkonstruktion eingebaut und die Seile werden mit vollem Körpereinsatz auf Spannung gebracht. Die Arena steht, jetzt fehlt nur noch das mittlere und natürlich auf- und zufahrbare Dach. Also: Deckel drauf. Trotz kleiner Rückschläge wie z.B. gebrochener Querbalken in ungefähr 5,50 Meter Höhe ist am Abend auch diese Aufgabe so gut wie erledigt. Die Teilnehmer können kommen.

4. August 2010 - Holz kann ganz schön schwer sein
Der erste Blick aus dem Zelt bestätigt was eh allen klar war. Selbst die nur halb fertige Jurte hat die erste Nacht trotz Regen und etwas Wind unbeschadet und aufrecht überstanden. Es kann also weitergehen. Nun sind die vier Hauptpfosten an der Reihe. Obwohl diese um zwei "Bezirksmeter" gekürzt wurden, werden trotzdem ca. 40 helfende Hände benötigt um ein sicheres Aufstellen zu gewährleisten.

3. August 2010 - Das Dorf wächst in die Höhe
Gestärkt von einem guten Frühstück werden die ersten Seitenstangen samt Jurtenplanen aufgestellt und nachdem alle 28 Außenpfosten stehen, tritt auch so langsam aber sicher die gewünschte Stabilität ein. Die grinsenden Gesichter können nicht verborgen werden, da man einen ersten Eindruck erhält wie das Bauwerk wohl in Vollendung aussehen wird - groß!

2. August 2010 - Der Aufbau beginnt
Kaum am Zeltplatz angekommen geht es auch schon los. Das Material wird in Windeseile entladen und die Gerüstzelte der Dorf.Küche und des Dorf.Keller sowie die erste Jurte stehen in Rekordgeschwindigkeit. Nun beginnen die Vorbereitungen für das große Aufenthaltszelt - die Jurte auf Schalke, ein Nachbau der der echten Arena in Gelsenkirchen in nichts nachstehen soll.
Am Abend ist das gesamte Zelt am Boden liegend bereits zusammengeknüpft und die mehr als vierzig 6m Baustämme und die vier 8m Baumstämme sind mit vereinten Kräften zum Bauplatz geschafft und dort für den Aufbau vorbereitet worden.

1. August 2010 - Die Vorfreude steigt
Es kann los gehen! Bulli und Anhänger sind bis unter die Decke mit Material beladen. Morgen früh werden sich die Staff´s des "Dorfes der 1000 Fragen" - auch bekannt als das "total scha(r)fe Dorf" - und einige weitere fleißige Helfer auf den Weg zum Zeltplatz "Am Hallo" nach Essen machen.